CHANGE THE FUTURE - Sicheres E-Biken


Bei Knopfdruck Rückenwind: Der Motor schiebt den Radler die Steigung hoch, und auch weniger Geübte halten bei Touren mit sportlicheren Partner mühelos mit. "Doch E-Bikes sind schwer, und man kann mit ihnen schneller schnell fahren. Damit sind manche Nutzer überfordert". Es empfiehlt sich, ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren, wie es etwa der ADAC oder der ADFC anbieten.Wir stellen Ihnen 5 Tipps für Ihre Fahrsicherheit mit E-Bikes vor. 

Leichter treten, schneller vorwärts kommen: Radfahren mit Motor macht Spaß. Fünf Tipps für den perfekten Start

  • 1. Erst checken, dann starten

Egal ob Sie ein E-Bike kaufen oder für eine Tour ausleihen - prüfen Sie vor jeder Fahrt, ob die Verkehrssicherheit gegeben ist: Die Rahmengröße muss stimmen. Am Vorbau lässt sich die Position des Lenkers leicht variieren, sodass Sie ihn auch über längere Strecken bequem halten können. Den Sattel etwas tiefer stellen, sodass Sie mit dem ganzen Fuß auf den Boden kommen. Die Bedienelemente (Bremsen, Schalthebel, Steuereinheit) müssen bequem erreichbar sein. Ausrüstung: Helm, Klettbänder um die Hosenbeine, Reflektoren an der Kleidung. Haben Sie Lenk- und Bremsmanövern jederzeit die Kontrolle über das Rad? Eventuell nachjustieren lassen!

  • 2. Die richtige Bremstechnik

Vordere und hintere Bremse reagieren häufig unterschiedlich. Probieren Sie die Bremswirkung aus, und nutzen Sie möglichst immer beide: Das minimiert das Risiko, dass die Räder bei einer Vollbremsung blockieren. Um ständig bremsbereit zu sein, lassen Anfänger am besten jeweils einen oder zwei Finger während der Fahrt auf dem Bremshebel, die anderen Finger um den Griff. Damit diese Haltung bei längerem Fahren bequem ist, müssen die Bremshebel optimal eingestellt sein.

  • 3. Die richtige Kurventechnik

Enge Kurven erfordern Übung. Wenden Sie Ihren Blick bei Kurven in die Richtung, in die Sie fahren wollen, um mögliche Hindernisse frühzeitig zu erkennen. Drehen Sie den Kopf und möglichst auch den Oberkörper in diese Richtung. Das hilft, den Wendekreis des Rades zu verkleinern, und hält Sie leichter in Balance. Halten Sie die Arme beim Kurvenfahren gebeugt. So haben Sie mehr Kontrolle über den Lenker und können schneller reagieren.

 Was ist ein E-Bike?

Ein Fahrrad mit Elektromotor heißt E-Bike oder Pedelec. Anders als beim Mofa liefert der Motor nur dann Unterstützung, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. 

 

  • 4. Voraussicht bei Schotter & Co.

Nässe, Laub, Kopfsteinpflaster, Schotter oder Sand: Um hier nicht aus der Spur zu geraten, ist nicht nur ein gutes Reifenprofil erforderlich, sondern auch vorausschauendes Fahren. So sehen Sie rechtzeitig, wenn sich der Untergrund ändert, können sich darauf vorbereiten - langsamer fahren oder ausweichen - und müssen nicht hektisch bremsen. Ausweichmanöver werden bei Fahrsicherheitstrainings ebenfalls geübt.

  • Feingefühl beim Schalten

Ob Naben- oder Kettenschaltung: Nutzen Sie die verschiedenen Gänge! Bei Steigungen runter- und in der Ebene hochschalten - so arbeitet der Motor effizienter. Anfänger probieren am besten zuerst ohne Motorunterstützung aus, wie das E-Bike beim Schalten reagiert, auch bei Steigung und Gefälle. Erst wenn Sie ganz vertraut sind mit dem Fahrrad, in jeder Situation die Kontrolle darüber haben und sich sicher fühlen, nehmen Sie nach und nach die Motorunterstützung dazu.

 Geschwindigkeit auf Knopfdruck: 

In der Steuereinheit am Lenkrad lässt sich die Motorunterstützung einstellen 


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